Über die Schulter geschaut: ZDF zeigt bewegenden Alltag der Ambulanten Kinderkrankenpflege
ZDF-Team begleitete für „Volle Kanne – Service“ zwei Bochumer Kinderkrankenschwestern bei ihrer Arbeit
Bochum, im Januar 2005. Kranke und behinderte Kinder pflegen, Notfälle versorgen, die Eltern unterstützen – so sieht der Alltag in der Ambulanten Kinderkrankenpflege aus. Ein ZDF-Team hat im Dezember 2004 die Bochumer Kinderkrankenschwestern Nadine Beierstedt und Susanne Vesshoff auf ihren Wegen zu den kleinen Patienten begleitet.
Kein Fall ist Routine
Insgesamt vier kranke Kinder lernten die ZDF-Reporter auf diese Weise kennen. Zum Beispiel den kleinen Maurice, der nach über einem Jahr Klinikaufenthalt entlassen wurde, wo er als extreme Frühgeburt nach Hirnblutungen behandelt werden musste. Endlich kann der Kleine daheim weiter betreut werden, - die Kinderkrankenpflegerinnen unterstützen die Eltern. Das Schicksal des 14-jährigen Stefan führte das ZDF-Team bis nach Euskirchen – der nach einem Unfall querschnittsgelähmte Jugendliche ist auf ständige Hilfe angewiesen und muss Tag und Nacht beatmet werden.
Bewegende Schicksale
Das Schicksal der kleinen Mine ging dem ZDF-Team besonders nahe: Das im Sommer 2003 geborene türkische Mädchen erlitt bei einem Geburtsstillstand einen schweren Sauerstoffmangel. Heute muss die Kleine über eine Nahrungspumpe ernährt und künstlich mit Sauerstoff versorgt werden. Mit hohem Fieber wurde Mine während der Dreharbeiten in die Gelsenkirchener Kinderklinik eingeliefert. Das Fernsehteam durfte den Notfall filmen, - so groß war das Vertrauen der Familie in die Arbeit des Pflegeteams und der TV-Journalisten. „Es war beeindruckend, mit welchem Einsatz und persönlichem Engagement sich die Pflegerinnen um die kranken Kinder kümmern“, sagt die ZDF-Redakteurin Anke Neuzerling, die den Bochumerinnen über die Schulter schaute. „Kein Fall ist für sie Routine, jedes Kind wird ganz individuell betreut.“
